UNSERE VOTENTRÄGER*INNEN SIND

DEINE KANDIDAT*INNEN

ZUR BUNDESTAGSWAHL 2021

DENISE LOOP

Moin, ich bin Denise Loop. Ich bin staatlich anerkannte Sozialarbeiterin, 26 Jahre alt und lebe in Heide.

Aufgewachsen bin ich Beidenfleth in Sichtweite zum AKW Brokdorf. Dort hatte ich auch das erste Mal Kontakt zu den Grünen, als ich als Helferin bei den Protesten unterstützt habe.

Seit 2010 bin ich aktiv bei der Grünen Jugend. Zuerst noch als Besitzerin im Vorstand der Grünen Jugend Glückstadt, während des Studiums der Sozialen Arbeit in Kiel dann als Landessprecherin und im Anschluss als politische Geschäftsführung der Grünen Jugend Schleswig-Holstein.

Heute bin ich Kreisvorsitzende der Grünen im Kreis Dithmarschen, Mitglied im Parteirat von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein und als Teil der von mir mit gegründeten GJ in Dithmarschen bei Aktionen dabei und kämpfe für eine vielfältige, offenere und gerechtere Gesellschaft.

Meine Themen
Sozial und feministisch!

21,3 % der Kinder und Jugendlichen in Deutschland leben und wachsen in Armut auf. In meiner Arbeit als Sozialarbeiterin bin ich täglich mit den Auswirkungen der aktuellen Gesetzgebung des SGB II, der Sanktionen und der Bedarfsgemeinschaften auf die Lebensrealitäten und Zukunftschancen von Kindern und jungen Menschen konfrontiert. Hier wird durch gesetzliche Strukturen bewusst soziale Ungleichheit produziert und erhalten. Kinderarmut ist damit eins der größten ungelösten strukturellen Probleme in Deutschland. Wir brauchen endlich eine Kindergrundsicherung, höhere Mindestlöhne und müssen Hartz IV durch eine bedingungslose Grundsicherung ersetzen.

Auch Frauen* sind vielfach von Armut und sozialer Ungleichheit betroffen. Sie arbeiten in schlecht bezahlten Berufen der Pflege und Erziehung. Sie leisten den großen Teil der Führsorgearbeit und sind dadurch mehrfach belastet. Gerade während der Corona – Pandemie waren es Frauen*, die zu Hause geblieben sind und sich unbezahlt um Familie und Haushalt gekümmert haben.

Hinzu kommt, dass die Bruttolöhne von Frauen* im Schnitt 21 Prozent geringer sind als die von Männern. Das hängt zum einen mit der schon beschriebenen unbezahlten Care-Arbeit zusammen und zum anderen gibt es immer noch Gesetze, die massiv dafür sorgen, dass Frauen* finanziell benachteiligt werden. Zum Beispiel wird durch das Ehegattensplitting eine finanzielle Ungleichheit zwischen Männern und Frauen manifestiert. Es muss ersetzt werden durch ein Modell, welches sich an die Lebensrealitäten des 21. Jahrhunderts anpasst. Nicht die Ehe sollte gefördert werden, sondern, dass Menschen gemeinsam Kinder großziehen oder Angehörige pflegen.

Und gleichzeitig müssen wir endlich darüber sprechen wie wir private, aber auch bezahlte Care Arbeit gerechter aufteilen und sozialen Berufen mehr Anerkennung geben können.

Junge Menschen in die Parlamente!

Wir jungen Menschen sind politisch. Wir engagieren uns vielfältig auf unterschiedlichen Ebenen in Parteien, der Schule, Vereinen, Gewerkschaften, NGOs und Bewegungen, wie FFF. Uns ist unsere Zukunft nicht egal, sondern wir wollen mitentscheiden und gestalten.  Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir unsere Forderungen und Positionen in die Parlamente tragen.

In meiner Freizeit

Ich engagiere mich ehrenamtlich bei den Pfadfindern und leite dort eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen.  Ansonsten bin ich gern draußen in der Natur, im Schrebergarten oder pflege die Hochbeete, die meine WG auf einen Parkplatz der Stadt gestellt hat.

Mitgliedschaften

Ver.di, Kinderschutzbund Ortsverband Itzehoe, Ring evangelischer Gemeindepfadfinder

JAKOB BLASEL

Ich bin Jakob, 19 Jahre alt und kandidiere für den Bundestag.

Aus dem Drängen der Klimakrise und aus dem Bewusstsein, dass Deutschlands Klimapolitik einfach nicht ausreichend ist, habe ich 2018 mit ein paar Freund*innen zusammen die ersten Fridays for Future-Streiks in Deutschland gestartet. Nicht aus Faulheit in der Schule – wir hätten tausend leichtere, angenehmere, gemütlichere Dinge tun können – sondern weil wir aufgrund dieser konkreten Bedrohung für unsere Zukunft keine andere Möglichkeit mehr gesehen haben.

Zur selben Zeit hat die Kohlekommission einen viel zu späten Kohleausstieg bis 2038 beschlossen. Die meisten dort am Verhandlungstisch gingen aufs Rentenalter zu und wie gewohnt wurden die Stimmen vom Klimawandel Betroffener geflissentlich überhört. In dieser Zeit habe ich zwei wichtige Dinge gelernt: Wir werden die Klimakrise niemals ohne den Druck von der Straße lösen können. Genauso wenig werden wir die nötigen Veränderungen aber erreichen, wenn nicht auch in den Parlamenten radikale Klimaschützer*innen für soziale, für generationenübergreifende und für globale Gerechtigkeit kämpfen.

Die Klimakrise ist ein globales Problem. Um sie und die anderen Krisen unserer Zeit zu lösen, müssen wir sie auch lokal angehen. Ich war die letzten 2 Jahre durch meinen Aktivismus viel unterwegs und freue mich nun in Schleswig-Holstein für den Bundestag zu kandidieren.

Mein Thema: Klimagerechtigkeit

Die Klimakrise ist die größte Herausforderung unserer Generation. Der nächste Bundestag ist der letzte, welcher die drohende Katastrophe noch eindämmen kann. Deshalb möchte ich alles dafür tun, dass das 1,5 Grad Ziel des Pariser Klimaabkommens ganz konkret im Koalitionsvertrag verankert wird. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir in allen Bereichen massiv unsere Emissionen senken. Wir müssen die den Kohleausstieg neu verhandeln, die Energie- und Agrarwende beschleunigen, Moore neu bewässern, Wälder schützen und eine rasche Verkehrswende einleiten.

Klimagerechtigkeit bedeutet für mich aber mehr als nur das Reduzieren von Emissionen. Um progressive Klimapolitik zu machen, müssen wir in allen Politikbereichen für eine gerechtere Welt kämpfen. Diejenigen, die heute bereits am Stärksten unter den Folgen der Krise leiden, müssen Schutz erhalten, während die, die sie verursachen, den realen Preis dafür zahlen sollten.

Globale Verantwortung:
Wir stoßen in Deutschland pro Kopf mehr Treibhausgase aus, als nahezu alle anderen Länder der Welt. Wir sind aber nicht diejenigen, die die drastischen Klimafolgen zuerst vor der Haustür haben. Wir müssen Verantwortung zeigen für die Folgen, die unser Handeln auslöst und unserer westlichen Verantwortung als wohlhabende Gesellschaften gerecht werden.

Soziale Gerechtigkeit:
Die reichsten 10% der Menschheit stoßen mehr als die Hälfte der weltweiten CO2-Emissionen aus. Auch in Deutschland können wir einen klaren Zusammenhang zwischen dem Einkommen und dem CO2 Ausstoß feststellen. Der Klimaschutz und die sozialen Fragen widersprechen sich nicht, sondern gehören zusammen. Ich trete für gerechten Klimaschutz ein.

Feminismus:
FINT* (Frauen, Inter-, Non-binary und Transgeschlechtliche Personen) Personen, besonders in den Ländern des globalen Südens, sind stärker von der Klimakrise betroffen als Männer* und sind überall auf der Welt gleichzeitig weniger in Entscheidungspositionen vertreten. Trotzdem ist auch in Deutschland der CO2 Abdruck von FINT* Personen geringer. Wenn wir die Klimakrise bewältigen wollen, brauchen wir die Perspektiven und das Wissen von FINT* Personen auf allen Ebenen. Nur eine feministische Zukunft ist auch eine nachhaltige Zukunft.

Ich möchte meinen Kampf für Klimagerechtigkeit jetzt von der Straße ins Parlament tragen.

Mitgliedschaften
Ver.di, Verein zur Förderung politischer Bildung

UNSER WAHLKAMPFTEAM

Das aus vier Personen bestehende Bundestagswahlkampfteam wurde auf der LMV im September gewählt  und arbeitet eng mit dem Landesvorstand, sowie unseren Votenträger*innen zusammen.  Das Ziel ist es, Strategien zu entwickeln, Veranstaltungen zu planen und Termine zu koordinieren – alles in allem also für einen reibungslosen und erfolgreichen Wahlkampf zu sorgen.

Unsere Votenträger*innen, Denise und Jakob, sollen so entlastet und unterstützt werden, damit sie noch mehr Kapazitäten haben, ihre inhaltliche Arbeit voranzutreiben.

Falls du Lust hast, uns bei Wahlkampfaktionen zu unterstützen oder tolle Ideen für eine Veranstaltung mit deiner Ortsgruppe/deinem Kreisverband hast, melde dich gerne unter wahlkampfteam@gruenejugend-sh.de bei uns.