LNG Nein Danke

Die Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND SH möge beschließen, dass wir als Landesverband LNG als fossile Brückenlösung, sowie jegliche mögliche Terminals auf Schleswig-Holsteinischen Landesgebiet ablehnen werden.

GRÜNE JUGEND veranstaltet Aktionstag zum Thema Klima

Am kommenden Samstag, den 07.05, findet der Aktionstag der GRÜNEN JUGEND Schleswig-Holstein zum Thema Klimaschutz statt. Die Klimakrise ist nach wie vor die drängendste Krise unserer Zeit und ein Aufschieben mit massiven Problemen verbunden. Die Grüne Jugend möchte kurz vor der Wahl dazu appellieren, bei der Landtagswahl für eine ambitioniertere Klimapolitik zu wählen, die das 1,5 Grad Ziel zur Grundlage nimmt.

“Jetzt darf nicht die Zeit sein, die Klimakrise hintenan zu stellen. Auch bei dieser Wahl und in der kommenden Legislatur muss die Bekämpfung der Klimakrise und die Maßnahmen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels an erster Stelle stehen. In Schleswig-Holstein sind wir ganz massiv betroffen von der Klimakrise durch den Meeresspiegelanstieg. Wir wollen endlich echten Klimaschutz, der das Notwendige tut: Ein festes CO2 Budget, eine echte Verkehrswende und ein massiver Ausbau erneuerbarer Energien. Die Zeit zu handeln ist jetzt!” sagt Smilla Mester, Landessprecherin der GRÜNEN JUGEND SH.

Nach dem landesweiten Klimastreik zur Landtagswahl von Fridays for Future am Freitag soll nochmal auf das Thema Klimaschutz zur Landtagswahl in allen Teilen Schleswig-Holsteins aufmerksam gemacht werden. Die letzten Jahre ist insbesondere im Bereich der Energiewende nur auf Druck der Grünen etwas passiert.

Dazu Sophia Marie Pott, Landessprecherin der GRÜNEN JUGEND SH: “Die letzten Jahre ist viel passiert auf dem Weg zur Klimaneutralität, leider aber nicht annähernd genug. Das ist ganz besonders auf den Unwillen von CDU und FDP zurückzuführen, die an vielen Stellen die Energie- und Verkehrswende blockiert haben. Hier muss in den nächsten Jahren viel mehr passieren! Wir brauchen 3% der Landesfläche für Windkraft und Solar auf allen Dächern. Auch im Bereich Landwirtschaft und Verkehr müssen wir endlich vorankommen und wirksam Emissionen einsparen, das ist bisher nicht ausreichend der Fall. Das werden wir aber nur mit starken Grünen im Landtag schaffen.”

Daniel Günthers Aussagen zur Massentierhaltung lehnt die GRÜNE JUGEND entschieden ab

Die GRÜNE JUGEND Schleswig-Holstein ist entsetzt über die von Daniel Günther getroffenen Aussagen zur Massentierhaltung. Für uns ist klar: die nächste Landesregierung muss artgerechte und ökologische Tierhaltung in den Fokus rücken und das geht nur mit Bündnis 90/Die Grünen in der Regierung.

 „Bezüglich Daniel Günthers Aussagen vom 16.09.2021 im WWF Wissen Interview, zeigen wir uns entsetzt. Denn wir sind nicht der Meinung, dass sich Tiere, die unter Bedingungen von Massentierhaltung leben müssen, wohlfühlen, wenn möglichst viele `Kameradinnen und Kameraden mit dabei sind´. Massentierhaltung bedeutet Leid und Elend. Sie schränkt die Tiere selbst sowie ihr Wohlergehen ein. Wir fordern stattdessen, möglichst bald zu einer artgerechten Tierhaltung überzugehen, in der ausreichend Raum für Bewegung ist“, meint Sophia Marie Pott, Landessprecherin der GRÜNEN JUGEND SH. 

Smilla Mester, Landessprecherin der GRÜNEN JUGEND SH ergänzt: „Es kann nicht sein, dass Tiere heutzutage immer noch auf engstem Raum gehalten werden. Wir fordern eine Verringerung der gehaltenen Tiere pro Flächeneinheit. Auf Bundesebene wollen wir die Einführung einer Weidetierprämie, auch für Milchvieh. Bäuerinnen und Bauern müssen von einer kommenden Landesregierung beim Umstieg von konventioneller zu ökologischer Tierhaltung unterstützt werden.“

Das angesprochene WWF Wissen Interview können Sie unter folgendem Link aufrufen: https://youtu.be/6L2svKRq_J4 Minute 34:15. 
Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. 

Mobilität : Unsere Ideen und Forderungen zur Landtagswahl 2022

Wir wollen die Mobilität in Schleswig-Holstein bis 2035 in die Klimaneutralität führen. Unsere Vision von Mobilität stellt den Menschen in den Mittelpunkt: wir wollen weg von einer Mobilitätspolitik, die auf das Auto ausgerichtet ist, hin zu öffentlicher Verkehrsinfrastruktur, die alle Menschen mitnimmt. Die konkreten Schritte dafür sind:

  • Mobilitätsgarantie: halbstündige Anbindung an den ÖPNV von mindestens 6 bis 23 Uhr
  • kurzfristig ÖPNV massiv stärken:
    • Mobilitätsabgabe für Städte, kreisweite Bürger*innentickets ermöglichen
    • für Menschen unter 27 Jahren komplett kostenfreier Zugang
    • Taktung massiv erhöhen
    • Einbindung von neuen Mobilitätsangeboten (z.B. On-Demand-Verkehren oder Leihrädern) in den ÖPNV, gerade im ländlichen Raum
  • mittelfristig umlagefinanzierter, landesweiter öffentlicher Verkehr für alle
    • sozial gestaffelte ÖPNV-Umlage
  • Häfen bis 2030 klimaneutral:
    • gesamter Hafenbetrieb klimaneutral
    • klimaneutraler Schiffsverkehr als Voraussetzung zur Nutzung von Häfen in Schleswig-Holstein
    • Landstromanlagen mit Abnahmepflicht für landstromfähige Schiffe an allen großen Häfen
  • explizite Förderung des Schienen-Personen-Nahverkehrs (SPNV), wie z.B. Straßenbahnen oder Nahverkehrszüge
  • klimaneutraler Güterverkehr bis 2030: Straßen von ineffizientem Lastverkehr befreien und
  • auf die Schiene umsteigen
  • öffentliche Infrastruktur barrierefrei, sicher und für Kinder nutzbar machen
  • Investitionen in öffentlichen Verkehr, Rad- und Fußinfrastruktur statt in Autoinfrastruktur
  • Ausbau der Rad- und Fußinfrastruktur:
    • breite, ebene und gut instand gehaltene Fahrrad- und Fußwege

vorhandene Velorouten stärken und den Ausbau als priorisiertes lokales Verkehrsprojekt einstufen

Energie: Unsere Ideen und Forderungen zur Landtagswahl 2022

Schleswig-Holstein wird zum Energiewende-Vorbildland. Wir wollen den gerechten Beitrag zur Einhaltung der 1,5 Grad-Grenze leisten.

Das bedeutet für die Energiewende konkret:

  • Verantwortung als windreichstes Bundesland nachkommen: 220 TWh erneuerbarer Strom bis 2035
  • 73% Erneuerbare Wärme bis 2030
    • dafür Förderung von Solar- und Geothermie
  • Mindestabstände zwischen Windrädern und Siedlungen auf maximal 600 m senken, 400m bei Einzelgebäuden
    • dafür Bürger*innenbeteiligung fördern
  • 3% der Landesfläche für Windenergie ausweisen
  • Repowering von Windenergieanlagen unter 3 MW Nennleistung auch vor Ende der Lebensdauer
  • Bestehende Standorte von Windenergieanlagen in jedem Fall erhalten
  • Massiver Solarenergieausbau:
    • Solaranlagen auf Freiflächen unterstützen
    • Flächenkonflikte durch kombinierte Nutzung der Flächen reduzieren, z.B. mit Agriphotovoltaik
    • Gestaltung ökologisch wertvoller Habitate unter Freiflächenanlagen besonders fördern
    • Baupflicht für Solarenergie auf Dächern, auch bei Sanierungen oder Eigentümer*innenwechsel
  • Strom- & Wärmenetze massiv ausbauen

Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Ernährung : Unsere Ideen und Forderungen zur Landtagswahl 2022

Wir stehen für ökologische Land- und Forstwirtschaft, die gemeinsam mit dem Land- und Forstwirt*innen gestaltet wird und alle Menschen mitnimmt. Dafür soll sich die Land- und Forstwirtschaft nicht mehr an Profiten orientieren müssen. Die Landnutzung leistet einen aktiven, positiven Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise.

Dazu fordern wir konkret:

Landwirtschaft

  • Anteil an Ökolandbau-Fläche in SH verdreifachen bis 2030 (aktuell 6,6%)
  • Mehr Dauergrünlandflächen (langfristig nicht landwirtschaftlich genutzte Fläche)
  • Reduktion des Viehanteils in landwirtschaftlichen Betrieben um den Anteil, den das Treibhausgas-Budget erfordert
  • weniger Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung, um Ausbreitung von multiresistenten Keimen vorzubeugen
  • strengere Auflagen vom Land hinsichtlich der Größe der Felder sowie hinsichtlich der Anzahl und Pflege von Knicks, um die Landwirtschaft widerstandsfähiger zu machen
  • Solidarische Landwirtschaft fördern
  • Alternative Anbaukonzepte wie Permakultur oder Agroforstwirtschaft fördern und weiterentwickeln

Forstwirtschaft

  • Umstellung der Forstwirtschaft in naturnahe, klimapositive (mehr Einsparung als Ausstoß von CO2) Waldbewirtschaftung
  • Rückkehr zum Mischwald, Ende des schädlichen Monokultur-Waldes

Ernährung

  • Lebensmittelverschwendung beenden (z.B. durch verpflichtende Lebensmittelspenden)
  • Erarbeitung eines nachhaltigen Konzepts für den Umgang mit Lebensmitteln im Einzelhandel, welche das MHD überschreiten.
  • Förderung von veganer, vegetarischer, gesunder, saisonaler und regionaler Ernährung
    • Ausgewogenes, regionales, qualitativ hochwertiges und kostenfreies Essen in Schul- und Krankenhauskantinen, gerade in strukturell benachteiligten Stadtteilen/Regionen fördern
  • Sensibilisierung der Bevölkerung über Aufklärungskampagnen zu gesunder Ernährung
  • Wasserspender an Schulen einsetzen
  • Werbung für alkoholhaltige Getränke und andere Drogen verbieten

Artenschutz und Biodiversität : Unsere Ideen und Forderungen zur Landtagswahl 2022

Wir denken Arten- und Klimaschutz zusammen. Die Bekämpfung der Klimakrise und der Biodiversitätskrise gehen einher und dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Dazu fordern wir konkret:

  • Förderung von Urban Gardening (gemeinschaftliche Gartenprojekte in der Stadt), Entsiegelung und Bäumen in der Stadt
  • Insekten schützen: schnellstmögliche Minimierung des Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft
  • Moore renaturieren und wiedervernässen: Moorschutzplan verschärfen und umsetzen und die Klimawirkung beachten
  • alte Munition schnellstmöglich aus der Nord- und Ostsee holen: Verantwortung als Staat wahrnehmen
  • Fischerei suffizient gestalten: Fangquoten senken und bedarfsgerecht gestalten.

Grüne Jugend kritisiert geplante Förderung von LNG-Terminals

Die Grüne Jugend Schleswig-Holstein betrachtet die Forderung Robert Habecks, das LNG-Terminal in Brunsbüttel durch staatliche Förderung zu realisieren, kritisch.

Dazu kommentiert Sophia Marie Pott, Landessprecherin der Grünen Jugend SH:“Wir unterstützen das Bestreben, der fossilen Abhängigkeit von Russland ein Ende zu setzen, denn die aktuelle Gaskrise zeigt deutlich, dass uns die Abhängigkeit von russischem Erdgas in starke geopolitische Konflikte drängt. Allerdings kann die Lösung nicht sein, klimaschädliches und umweltgefährdendes Fracking-Gas aus den USA zu importieren. Fracking-Gas hat sogar einen höheren Treibhausgasausstoß hat als Kohle, wie verschiedene Studien belegen. Wir fordern daher ein sofortiges Importverbot von Fracking-Gas. Es muss klar sein: Wer Fracking-Gas als nachhaltig darstellt, betreibt Greenwashing!

“Zur Einhaltung der 1,5 Grad-Grenze müsste das LNG-Terminal bereits kurz nach Fertigbau wieder vom Netz genommen werden. Dass private Investitionen in das LNG-Terminal nicht ausreichen werden, ist angesichts dieser Lage nicht verwunderlich, denn der Bau ist wenig gewinnbringend für private Investoren. Für uns ist klar, dass zur Erreichung der Klimaziele sowie zur Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten aus Russland der zügige Ausbau erneuerbarer Energien die einzig langfristige Lösung ist. Eine Inbetriebnahme von Nord Stream 2 wiederum ist zum aktuellen Zeitpunkt sowohl aus klima- als auch aus geopolitischer Perspektive absurd”, ergänzt Nelly Waldeck, Spitzenkandidatin der Grünen Jugend zur Landtagswahl. 

Grüne Jugend Schleswig-Holstein gegen A20-Weiterbau

Die Grüne Jugend Schleswig-Holstein positioniert sich klar gegen den Ausbau der A20 von Schleswig-Holstein nach Niedersachsen. Das Projekt, gegen das seit Jahrzehnten protestiert wird, soll nun dank der neuen Ampel-Koalition auf den Prüfstand gestellt werden, um die ökonomische, ökologische und logistische Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit zu hinterfragen. 

“Wir hoffen, dass der Irrwitz dieser autofokussierten Politik erkannt und der Ausbau der A20 endlich gestoppt wird. Alle Fakten sprechen dagegen!”, sagt Sophia Marie Pott, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Schleswig-Holstein, “Diese erneute Prüfung begrüßen wir als Grüne Jugend sehr.” 

Das Projekt ist vor der Jahrtausendwende geplant, die Kosten sind inzwischen auf sieben Milliarden Euro explodiert, so eine Studie des BUND. Laut Bundesverkehrsministerium ist es das klimaschädlichste Projekt des Bundesverkehrswegeplans. Und nicht nur das: da die Strecke durch Moore führt und dort weitere Fläche versiegelt werden müssten, stellt die A20 eine große Bedrohung für die Biodiversität dar.

“Die Absurdität dieser Autobahn manifestiert sich darin, dass erste Abschnitte des Projekts frühestens 2030 fertig werden sollen. 2030 gibt es allerdings hoffentlich schon einen Neubaustopp für fossile Verbrenner und insgesamt deutlich weniger motorisierten Individualverkehr: die Zeit für neue Autobahnen ist vorbei!”, insistiert Sophia Marie Pott, “Es geht nicht um Wirtschaft gegen Klima, sondern um Infrastruktur für die Menschen vor Ort. Und die werden 2030 ganz andere Bedürfnisse haben, als es vor der Jahrtausendwende, als dieses Projekt geplant wurde, der Fall war. Das muss auch Bernd Buchholz verstehen.”

Morgen, am 07. Dezember, findet in Leipzig die Gerichtsverhandlung einer Klage statt, die gegen diese Autobahn eingereicht wurde. Die Grüne Jugend freut sich über diese Initiative und hofft auf die Berücksichtigung der Belange kommender Generationen.

Für eine feministische Verkehrspolitik

Im Verkehrssektor arbeiten ca. 78% Männer und prägen eine stereotypisch
männliche Sichtweise. So ist unser aktuelles Mobilitätskonzept auf die
Bedürfnisse traditioneller Familien mit einem Alleinverdiener zugeschnitten. Bei
der Planung von Mobilitätsinfrastruktur werden primär Arbeitswege kalkuliert,
die mit dem Auto angetreten werden. Care Arbeit, also Kinderbetreuung,
Angehörigenpflege oder Einkaufen wird in der Streckenplanung meist nicht
bedacht. Dabei sind es Frauen, die noch immer die meiste Sorgearbeit erledigen
und dafür aktuell auf gute Querverbindungen, Wegenetze und Barrierefreiheit
angewiesen sind. Vor Allem, weil deutlich mehr Männer ein Auto besitzen und
fahren. Mehr Männer erhalten Dienstwagen und selbst das Familienauto gehört in
etwa ⅔ der Fällen dem Mann.

Doch Mobilität ist ein Grundrecht und sollte für alle gemacht sein. Unser
Mobilitätskonzept sollte so ausgerichtet sein, dass alle davon profitieren.

Daher setzen wir uns als Grüne Jugend ein für:

  • eine verstärkte Einkalkulierung von Wegeketten in die
    Verkehrsbedarfsplanung: Viele Städte sind in der Verkehrsplanung
    sternförmig gedacht, vom Wohnort in die Innenstadt zur Arbeit. Eine Stadt,
    die Sorgearbeit einkalkuliert, muss Querverbindungen und Wegeketten mit
    einkalkulieren. Meistens befinden sich diese in einem Radius von unter
    10km. Daher braucht es zuverlässige, gut ausgebaute Fuß- und Radwege und
    ein ÖPNV Netz, dass auf eine dichte Taktung auf kürzeren Strecken in
    Wohnortnähe setzt.
  • Mehr multimodale Mobilitätsideen: Da Frauen deutlich häufiger die Wege
    ohne Auto bestreiten, sind sie angewiesen auf verschiedene Verkehrsträger.
    Dabei muss eine Vernetzung der Verkehrsträger mit eingeplant werden.
  • Mehr Sicherheit für den Verkehr ohne Auto: Für Wege mit Kindern ist es
    wichtig, dass Rad- und Fußwege breit ausgebaut sind und gut beleuchtet,
    sodass sie sichere Mobilität für Kinder und ältere Menschen ermöglichen.
  • Verletzungsrisiko für Frauen verringern: Crashtestpuppen, die genutzt
    werden, um Unfallauswirkungen zu testen, werden auf durchschnittlich
    männliche Körper zugeschnitten. Dadurch ist das Risiko für Frauen, bei
    einem Unfall verletzt zu werden, um 47% höher. Crashtestpuppen müssen auf
    verschiedene Körpergrößen und Geschlechter zugeschnitten werden.
  • Mitnahme von Kindern in Verkehrsplanung einkalkulieren: Gerade viele neue
    Mobilitätsangebote wie E-Scooter, Leihfahrräder oder Carsharing sind nicht
    auf die Mitnahme von Kindern ausgerichtet. Zu Teilen, weil sie nur für
    eine Person gedacht sind, zu Teilen, weil Kindersitze oder Ähnliches nicht
    mit einkalkuliert werden. Daher sollte bei der Planung von
    Verkehrsangeboten die Möglichkeit von Kindermitnahme mit bedacht werden.
  • Keine Bevorzugung mehr für Autos und Autoinfrastruktur gegenüber anderen
    Verkehrsträgern: Sowohl platztechnisch als auch finanziell werden Autos
    weiterhin bevorzugt. Es darf keine Priorisierung von motorisiertem
    Individualverkehr mehr geben.