Grüne Jugend kritisiert geplante Förderung von LNG-Terminals

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Die Grüne Jugend Schleswig-Holstein betrachtet die Forderung Robert Habecks, das LNG-Terminal in Brunsbüttel durch staatliche Förderung zu realisieren, kritisch.

Dazu kommentiert Sophia Marie Pott, Landessprecherin der Grünen Jugend SH:“Wir unterstützen das Bestreben, der fossilen Abhängigkeit von Russland ein Ende zu setzen, denn die aktuelle Gaskrise zeigt deutlich, dass uns die Abhängigkeit von russischem Erdgas in starke geopolitische Konflikte drängt. Allerdings kann die Lösung nicht sein, klimaschädliches und umweltgefährdendes Fracking-Gas aus den USA zu importieren. Fracking-Gas hat sogar einen höheren Treibhausgasausstoß hat als Kohle, wie verschiedene Studien belegen. Wir fordern daher ein sofortiges Importverbot von Fracking-Gas. Es muss klar sein: Wer Fracking-Gas als nachhaltig darstellt, betreibt Greenwashing!

“Zur Einhaltung der 1,5 Grad-Grenze müsste das LNG-Terminal bereits kurz nach Fertigbau wieder vom Netz genommen werden. Dass private Investitionen in das LNG-Terminal nicht ausreichen werden, ist angesichts dieser Lage nicht verwunderlich, denn der Bau ist wenig gewinnbringend für private Investoren. Für uns ist klar, dass zur Erreichung der Klimaziele sowie zur Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten aus Russland der zügige Ausbau erneuerbarer Energien die einzig langfristige Lösung ist. Eine Inbetriebnahme von Nord Stream 2 wiederum ist zum aktuellen Zeitpunkt sowohl aus klima- als auch aus geopolitischer Perspektive absurd”, ergänzt Nelly Waldeck, Spitzenkandidatin der Grünen Jugend zur Landtagswahl. 

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