Stellenausschreibung zur Organisatorischen Geschäftsführung

Die GRÜNE JUGEND Schleswig-Holstein sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n organisatorische*n Geschäftsführer*in. (männl./weibl./div.)

Die Stelle umfasst insbesondere folgende Aufgaben:

  • Leitung und Organisation der Geschäftsstelle.
  • Unterstützung des Landesvorstands in seiner Arbeit.
  • Organisation von Aktionen, Veranstaltungen und Kampagnen.
  • Betreuung der Website (WordPress+Elementor) und der Auftritte in sozialen Netzwerken.
  • Betreuung der Mitgliederdatenverwaltung SHERPA (Einarbeitung wird gewährleistet).
  • Allgemeine Büroorganisation, z.B. Pflege der Email- und Adressverwaltung.
  • Information der Mitglieder und Interessent*innen über Aktivitäten und Planungen.
  • Aufbereitung politischer und strategischer Themenstellungen.

Wir erwarten:

  • Sehr gute Fähigkeiten im Umgang mit den gängigen Office-Programmen sowie modernen Kommunikationsmedien.
  • Gute Fähigkeiten im Umgang mit gängigen Bildbearbeitungsprogrammen (insb. Adobe Photoshop und InDesign) sowie Content-Management-Systemen (insb. WordPress) (oder Bereitschaft, dies zu erlernen).
  • Organisatorische Kompetenz, lösungsorientiertes Arbeiten.
  • Schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit.
  • Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit
  • Arbeitsstunden sollten im Wahlkampf oder vor/bei Landesmitgliederversammlungen flexibel abgeleistet werden können
  • Selbstständige Arbeitsweise, schnelle Auffassungsgabe, Eigeninitiative.
  • Lernbereitschaft und Interesse an Grüner Politik.

Wir bieten:

  • Eine unbefristete Teilzeitstelle von 12 Stunden pro Woche mit der Perspektive auf Erhöhung der Arbeitszeit im gegenseitigen Einverständnis.
  • Eine Vergütung von 12,00€/h brutto.
  • Eine abwechslungsreiche und selbstverantwortliche Tätigkeit mit flexibler Arbeitszeit.
  • Die Chance auf vertiefte Kenntnisse über Inhalte und Abläufe politischer Prozesse.

Unabdingbar sind eine grundsätzliche Nähe zu Grundwerten und Selbstverständnis der GRÜNEN JUGEND sowie Loyalität gegenüber den verantwortlichen Gremien dem Verband.

Der Landesverband gewährleistet die berufliche Gleichstellung der Geschlechter. Wir freuen uns besonders über die Bewerbung von Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen mit Behinderung.

Schick uns Deine anonymisierte* Bewerbung bestehend aus Deinem aussagekräftigen Motivationsschreiben und einem ausführlichen Lebenslauf ohne Anlagen. Gewünschte Referenzen fordern wir bei Bedarf an. Schreib uns auch, warum Du gern bei uns arbeiten möchtest.

Deine Bewerbung erwarten wir bis zum 03.10.2021 um 23:59:59 Uhr ausschließlich via Mail an bewerbung@gruenejugend-sh.de. Bitte sorge dafür, dass Du uns die Bewerbungsunterlagen mit einer Mailadresse zusendest, über die wir keine Rückschlüsse auf deine Person vornehmen können. Dies ist unumgänglich für die Chancengleichheit im Bewerbungsverfahren.

Erste Auswahlgespräche führen wir in der Woche ab dem 04.10.2021. Bewerbungsgespräche führen wir dann je nach Situation analog oder digital.

*Anonymisiertes Bewerbungsverfahren:

Um eine größtmögliche Chancengleichheit zu gewährleisten, haben wir uns für ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren entschieden. Im anonymisierten Verfahren möchten wir keine Angaben über Namen, Geschlecht, Alter oder Herkunft erhalten. Bitte gib in der Mailadresse, der E-Mail selbst oder bei der Benennung deiner Dokumente keine persönlichen Daten an. Du erhältst eine Eingangsbestätigung mit einem Nummerncode. Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über diesen Nummerncode und die bei der Bewerbung hinterlegte Mailadresse.

Wir weisen darauf hin, dass Deine Bewerbungsunterlagen für die Durchführung des Bewerbungsverfahrens gespeichert werden, nach dessen Abschluss und der Einhaltung von rechtlichen bzw. gesetzlichen Speicherfristen werden Deine Daten gelöscht. Deine Unterlagen werden nur an Personen innerhalb des Landesverbands Schleswig-Holstein weitergegeben, die an diesem Bewerbungsverfahren beteiligt sind. Du kannst Dich jederzeit bei uns melden und Auskunft, Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung der über Dich gespeicherten Daten verlangen. Wende Dich dafür an bewerbung@gruenejugend-sh.de.

Keine Verbotsdebatten beim Gendern!

Pressemitteilung Grüne Jugend Schleswig-Holstein: Keine Verbotsdebatten beim Gendern!


Zum Gender-Verbot an Schleswig-Holsteins Schulen und dem Vorschlag einen Volksentscheid zur Gendersprache durchzuführen, sagt die FINT* und genderpolitische Sprecherin der Grünen Jugend Schleswig-Holstein Anne Bachmann

„Wir finden nicht, dass Schüler*innen vorgeschrieben werden sollte, ob sie gendern oder nicht. Die Bildungsministerin Prien sollte Schüler*innen nicht verbieten, diskriminierungsfrei und geschlechtersensibel zu sprechen und zu schreiben. Es wirkt wie verzweifelter Wahlkampf, dass die CDU jetzt sogar einen Volksentscheid zum Gendern fordert. Wir brauchen keine Gender-Verbote, wir brauchen konstruktive Gespräche darüber, wie wir in unserer Sprache die Vielfalt der Gesellschaft abbilden. Das Thema so aufzubauschen und für Wahlkampf zu benutzen, führt uns da nicht weiter.“

A20/A26 Stoppen!

Zur Großdemo A20/A26 Stoppen am 28.08. in Stade sagen Nele Johannsen und Jasper Balke, Sprecher*innen der Grünen Jugend Schleswig-Holstein: 

„Die Küstenautobahn ist das klimaschädlichste Autobahnprojekt Deutschlands. Eine Bundesregierung, die den Klimaschutz Ernst nimmt, hätte den Bau der A20 schon längst stoppen müssen. Der Bau der Trasse würde die Zerstörung von wichtigen Naturgebieten bedeuten. 

Schon jetzt explodieren die Kosten der Autobahn. Statt Milliarden in rückwärtsgewandte Autobahnprojekte zu stecken, könnte man jetzt in die Verkehrswende mit einem Ausbau der Schiene und in den öffentlichen Personennahverkehr investieren. Die A20 ist wirtschafts-, umwelt- und klimapolitisch gesehen ein kompletter Irrsinn. 

Wir stehen deswegen am Samstag gemeinsam auf der Straße, um gegen dieses Desaster zu protestieren. Wir sagen: A20/A26 stoppen!“

Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee beseitigen

Da dem Thema rund um die Problematik der Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee noch immer zu wenig politische Beachtung geschenkt wird, äußert sich die Grüne Jugend Schleswig-Holstein dazu jetzt gemeinsam mit Kerstin Mock-Hofeditz, die langjähriges Grünen-Mitglied und jetzige Bundestagskandidatin auf Listenplatz 7 der Schleswig-Holsteinischen Landesliste ist.

Dazu sagt Jasper Balke, Landessprecher der Grünen Jugend Schleswig-Holstein:

„Der gesundheits- und umweltgefärdenden Problematik rund um die Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee muss endlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Denn ähnlich wie bei der allgemeinen Klimakrise gilt hier das Credo: Je länger wir untätig bleiben und zusehen, desto schlimmer wird es. Je länger die auf dem Meeresgrund liegenden Munitionsrückstände rosten, desto mehr toxische und teilweise krebserregende Stoffe entweichen in die Meere. Dort schaden sie Flora, Fauna und schließlich auch den Menschen. Deshalb brauchen wir so schnell wie möglich eine präzise Kartierung des gesamten Meeresbodens, sowie eine genaue Bewertung des Risikopotentials der von den auf dem Meeresgrund liegenden Munitionsrückstände, um eine Beseitigung so effektiv, kostengünstig und schnell wie möglich zu gestalten.“

„Der bundespolitisch zu verantwortende Stillstand bei der dringend notwendigen Beseitigung der Munitionsrückstände muss endlich ein Ende haben. Es ist längst bekannt, dass die Küstenländer Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein den potentiellen und immer weiter steigenden zweistelligen Milliardenbetrag an Beseitigungskosten unmöglich selbst stemmen können. Das andauernde Hin- und Herschieben der Verantwortung zwischen Bund und Ländern muss daher endlich beendet werden. Nur eine gemeinsame Kraftanstrengung kann jetzt noch irreversible Folgen für unser Ökosystem und eine Explosion der Kosten verhindern. Die Beseitigung der Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee muss im nächsten Koalitionsvertrag und Bundeshaushalt daher höchste Priorität haben“,

ergänzt Kerstin Mock-Hofeditz, Kandidatin von B´90/Die Grünen Schleswig-Holstein auf Listenplatz 7 zur Bundestagswahl.

An kostenlosen Coronatests für alle festhalten!

Zur aktuellen Debatte um kostenpflichtige Coronatests für Ungeimpfte in Schleswig-Holstein äußert Jasper Balke, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Schleswig-Holstein:


„Im Sinne der Pandemiebewältigung sollten wir aktuell nicht über das Ende der kostenlosen Tests sprechen. Gerade wenn wir auf die steigenden Infektionszahlen schauen, ist das einfach verantwortungslos. Wenn Tests für Ungeimpfte kostenpflichtig werden, bedeutet das auch ein Herunterfahren der Testkapazität. Damit senden wir ein falsches Signal und das hilft niemandem.“
Zum anderen betont 

Nele Johannsen, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Schleswig-Holstein, bezüglich des Gerechtigkeitsaspektes:

„Es ist nachgewiesen, dass vor allem Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen mit geringem Einkommen noch nicht geimpft sind. Wenn Heiner Garg nun gerade diese Gruppen zur Kasse bitten will, dann ist das nicht im Sinne einer gerechten Gesundheitspolitik! Es ist zu leicht, fehlende Aufklärung nun in Sanktionen umzumünzen. Es braucht vor Ort individuelle und mehrsprachige Aufklärung zu Impfungen. Diese Gruppen sollen nicht durch das Bezahlen von zu teuren Tests vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden. Gesundheit und Sicherheit durch Testen soll man sich nicht leisten können müssen.“

Aufruf zur Demonstration in Brunsbüttel

Die Grüne Jugend Schleswig-Holstein ruft zur Demonstration gegen das geplante LNG-Terminal am 31.07.2021 ab 13:00 Uhr in Brunsbüttel auf. Der Aufruf zur Demonstration wird von knapp 30 Bürgerinitiativen, Umweltschutzorganisationen und Jugendverbänden unterstützt.

Dazu sagen Nele Johannsen und Jasper Balke, Sprecher*innen der Grünen Jugend Schleswig-Holstein:


„Wer heute noch glaubt, dass die Nutzung von flüssigem Erdgas in der jetzigen Phase des Klimawandels noch zukunftsfähig ist, ist noch nicht in der Realität angekommen. Es ist mehr als unverantwortungsbewusst, jetzt noch weitere fossile Energieträger auszubauen, denn das befeuert – im wahrsten Sinne des Wortes – die Klimakrise.
Dies ist ein einziges politisches Versagen seitens der Parteien, die weiterhin an dem LNG-Terminal festhalten. Besonders traurig ist dieser Umstand aufgrund der Tatsache, dass das Land Schleswig-Holstein eigentlich prädestiniert für erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie ist, deren Ausbau viel dringender gefördert werden sollte als die Förderung eines weiteren fossilen Energieträgers.
Wir rufen deshalb zur Demonstration gegen das LNG-Terminal in Brunsbüttel auf und hoffen, so ein starkes Zeichen für Klimaschutz setzen zu können.“

Impfkapazitäten herunterfahren ist keine Option

Pressemitteilung Grüne Jugend SH: Impfkapazitäten herunterfahren ist keine Option

Die bundesweite Debatte um die baldige Schließung der Impfzentren und die damit einhergehende Verlagerung sämtlicher Impfkapazitäten auf die Hausärztinnen und Hausärzte sieht die GRÜNE JUGEND Schleswig-Holstein kritisch.


Nele Johannsen, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Schleswig-Holstein sagt dazu:„Aus unserer Sicht ist das Herunterfahren der Impfkapazitäten in der aktuellen Phase der Pandemie-Bekämpfung keine Option. Viele Hausärzt*innen sind allein schon durch ihren normalen Praxisalltag überlastet oder sind noch mit Prioritätengruppen eins und zwei beschäftigt. Diese jetzt noch zusätzlich durch das Schließen der Impfzentren zu belasten, würde vermutlich nicht nur zu einer Verlangsamung des Impffortschritts, sondern auch zu einer Verschlechterung der Gesundheitsversorgung führen.“


„In Anbetracht der Tatsache, dass es gerade junge Menschen sind, die noch sehr lange auf eine Impfung warten müssen, ist allein schon die Debatte um das Herunterfahren der Impfkapazitäten falsch. Denn viele junge Menschen haben gar keine*n feste*n Hausärzt*in, zu der/dem sie für ihre Impfung gehen könnten. Die Hürde, an den lang ersehnten Impftermin zu kommen, würde so für sie noch deutlich größer werden. Die Impfzentren in nächster Zeit zu schließen bevor nicht ein Großteil der sich in Stufe 6 der Impfpriorität befindenden Menschen bereits durchgeimpft sind, wäre damit ein Schlag ins Gesicht all jener, die so lange solidarisch auf ihren Moment gewartet haben“, ergänzt Jasper Balke, Sprecher der Grünen Jugend Schleswig-Holstein.

Wir suchen Dich – Stellenausschreibung zur Wahlkampforganisation

— Wir suchen Dich! Stellenausschreibung für Wahlkampf —

Um unseren Wahlkampf besser zu koordinieren, unsere Strategie zu planen und den Landesvorstand in ihrer Arbeit zu unterstützen, suchen wir zu Juni ein*e weitere*n Mitarbeiter*in für 25 Stunden im Monat. Sinnvoll wäre dafür Erfahrung in der Planung von Wahlkämpfen, Organisation von Kampagnen und Aktionen und Fähigkeiten im Umgang mit Kommunikationsmedien und Office Programmen.

Die Stelle ist erstmal vom 01.06.2021 bis 30.11.2021 befristet.

Die Stelle umfasst insbesondere folgende Aufgaben:

  • Organisation des Bundestagwahlkampf
  • Vorbereitung des Landtagwahlkampfes
  • Unterstützung des Landesvorstands in seiner Arbeit
  • Organisation von Aktionen, Veranstaltungen und Kampagnen

Wir erwarten:

  • Sehr gute Fähigkeiten im Umgang mit den gängigen Office-Programmen sowie modernen Kommunikationsmedien
  • Organisatorische Kompetenz, lösungsorientiertes Arbeiten
  • Erfahrung in der Strategieplanung von Wahlkämpfen
  • Schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, [Belastbarkeit,] zeitliche Flexibilität
  • Selbstständige Arbeitsweise, schnelle Auffassungsgabe, Eigeninitiative
  • Lernbereitschaft und Interesse an grüner Politik

Wir bieten:

  • Einen befristeten Arbeitsvertrag vom 01.06.2021-30.11.2021 zu einem monatlichen Bruttoentgelt in Höhe von 300 EURO zu 25 Arbeitsstunden im Monat.
  • Eine abwechslungsreiche und selbstverantwortliche Tätigkeit mit flexibler Arbeitszeit.
  • Großartige Bundestagsvotenträger*innen.
  • Die Chance auf vertiefte Kenntnisse über Inhalte und Abläufe politischer Prozesse.

Unabdingbar sind eine grundsätzliche Nähe zu Grundwerten und Selbstverständnis der GRÜNEN JUGEND [sowie Loyalität gegenüber den verantwortlichen Gremien dem Verband].

Der Landesverband gewährleistet die berufliche Gleichstellung von allen Geschlechtern. Wir freuen uns besonders über die Bewerbung von FINTA*, Menschen mit Migrationshintergrund, BiPOC und Menschen mit Behinderung.

Deine Bewerbungsunterlagen (bitte alles ausschließlich per E-Mail) schickst Du bitte bis zum 25.05.2021 an: [nilskurtoglu@gruenejugend-sh.de]

Wir weisen darauf hin, dass Deine Bewerbungsunterlagen für die Durchführung des Bewerbungsverfahrens gespeichert werden. Nach dessen Abschluss und der Einhaltung von rechtlichen bzw. gesetzlichen Speicherfristen werden Deine Daten gelöscht. Deine Unterlagen werden nur an Personen innerhalb des Landesverbands Schleswig-Holstein weitergegeben, die an diesem Bewerbungsverfahren beteiligt sind. Du kannst Dich jederzeit bei uns melden und Auskunft, Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung der über Dich gespeicherten Daten verlangen. Wende Dich dafür an [buero@gruenejugend-sh.de].

Auf in den Bundestag! Wir gratulieren Denise und Jakob

Wir gratulieren unseren Votenträger*innen Denise Loop und Jakob Blasel zur Wahl auf die Plätze 5 und 8 der Landesliste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schleswig-Holstein.


Mit Denise Loop stellen wir nun eine grüne, junge Stimme für soziale Gerechtigkeit und Feminismus auf:„Mit Platz fünf auf der Landesliste der Grünen Schleswig-Holstein geht für mich eine riesige Verantwortung einher. Ich brenne nun umso mehr darauf unser Sozialsystem in ein gerechtes zu verwandeln!“  


Und mit Jakob Blasel wird die größte Herausforderung unserer Zeit, die Klimakrise, endlich angepackt.„Nun liegt es an uns, die Klimakrise in sichere Hände zu legen. Das begreife ich als meinen Anspruch. Danke für Platz acht auf der Landesliste der Grünen Schleswig-Holstein!“

Wir freuen uns nun sehr auf den bevorstehenden Wahlkampf mit Denise und Jakob sowie mit Bruno Hönel, der ebenfalls als GRÜNE JUGEND-Mitglied auf Platz 6 der Landesliste gewählt wurde. Herzlichen Glückwunsch an die Gewählten!

Ausbildungsoffensive

Um Ausbildungsberufe attraktiver zu gestalten fordern wir die Ausbildung im
schulischen Bereich flexibler zu gestalten. Dabei sollte sich stark an dem
universitären Kurssystem orientiert werden. Es soll den Auszubildenden möglich
gemacht werden die zeitliche Reihenfolge der Kurse selbst zu bestimmen. Die
Ausbildung wird somit flexibler für die Auszubildenden. Die Ausbildungsverträge
sollten entsprechend zeitlich flexibel gestaltet werden. Auszubildende, die
breiter aufgestellt sind, als die bisherigen Ausbildungspläne, bzw.
Ausbildungsrahmenpläne es vorsehen, kommen im Endeffekt den Betrieben in Form
von besser ausgebildeten Arbeitnehmer*innen zu Gute.

Innerhalb der fachlichen Bereiche (z.B. wirtschaftliche Berufe) sollten
Auszubildende aus unterschiedlichen Berufen zusammen Kurse belegen. Dies fördert
den Austausch mit anderen Auszubildenden und ermöglich dadurch Einblicke in
andere Ausbildungsberufe.

Damit ein Wechsel in oder der Anschluss eines Studiums einfacher wird, sollte
eine abgeschlossene Ausbildung (mit abgelegter theoretischer Prüfung bei
IHK/HWK) als Studienzugangsberechtigung, äquivalent zum Abitur zählen. Zudem
muss der Wechsel aus einer dualen Ausbildung in ein duales Studium einfacher
werden.

Des Weiteren sollte die Qualität der Ausbildung innerhalb der Betriebe stärker
kontrolliert werden. Leider ist es noch immer gängiges Vorgehen Auszubildende
als kostengünstige Erwerbstätige einzustellen. Der Gedanke der dualen Ausbildung
in Schule und Betrieb und dem damit verbunden Qualitätsversprechen einer
Ausbildung wird somit komplett untergraben und Auszubildende durch diese
Maßnahmen ausgebeutet.

Auszubildende müssen eine existenzsichernde Ausbildungsvergütung erhalten, damit
alle Menschen sich eine Ausbildung leisten können. Dazu muss die
Mindestausbildungsvergütung konsequent angehoben werden. Eine Ausbildung muss zudem immer kostenlos sein. Dem Aufbau sozialer Hürden durch offene oder
versteckte Kosten (z. B. Schulgeld oder Gebühren aller Art) stellen wir uns
konsequent entgegen.