GRÜNE JUGEND Schleswig-Holstein stellt die Weichen für das nächste Jahr und wählt neuen Vorstand

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Am Sonntag, den 28.08.2022, hat die GRÜNE JUGEND Schleswig-Holstein bei der Landesmitgliederversammlung in Kiel einen neuen Landesvorstand gewählt. Zukünftig bilden Johanna Schierloh und Finn Pridat das Sprecher*innenduo. Momme Carstensen ist neuer Politischer Geschäftsführer, während Lars Brommann weiterhin Schatzmeister und Mayra Vriesema Parteikoordinatorin bleibt. Laura Mews ist ab sofort Frauen, Inter*, Nicht-Binären, trans- und Genderpolitische Sprecherin und Solveig Clausen, Smilla Sauerbaum sowie Luc Richter Beisitzer*innen. Ergänzt wird der Landesvorstand durch die kooptierten Mitglieder Annabell Pescher und Luca Köpping.

Dazu sagt die neue Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Schleswig-Holstein Johanna Schierloh: „Nach unserer erfolgreichen Landtagswahlkampagne werden wir uns in den kommenden Monaten neben inhaltlicher Arbeit viel auf Verbandsarbeit konzentrieren. Zur Professionalisierung der GRÜNEN JUGEND gehören verbandsinterne Bildung und das Schaffen von neuen Strukturen. Zur Kommunalwahl im kommenden Jahr wollen wir dann junge grüne Stimmen unterstützen, in den einzelnen Kreisen mit verschiedenen Kampagnen weiter für den echten Aufbruch sorgen und viele weitere starke Wahlergebnisse erzielen.“

Bereits am Samstag hatte der Landesverband sich mit inhaltlichen Anträgen beschäftigt. In ihrem Leitantrag „Antirassismus zur Praxis machen!“ geht es der unabhängigen Parteijugendorganisation vor allem darum, als Verband im Bereich Antirassismus nicht nur eine Meinung zu haben, sondern aktiv Strukturen zu etablieren, welche migrantisierten Menschen zu mehr (politischer) Teilhabe verhelfen. Thema waren außerdem die WM in Katar sowie LNG; beides wird von der GRÜNEN JUGEND massiv kritisiert.

Finn Pridat, neuer Landessprecher der GRÜNEN JUGEND Schleswig-Holstein, ergänzt: „Darüber hinaus werden wir die Arbeit der schwarz-grünen Landesregierung weiterhin kritisch verfolgen. Es bleibt dabei, dass eine Koalition mit der CDU nicht den echten Aufbruch verspricht, für den die GRÜNE JUGEND Schleswig-Holstein während der Landtagswahl gekämpft hat. Kompromisse wie zum Beispiel das Klimaneutralitätsdatum 2040, das für das 1,5 Grad-Ziel schlicht zu spät ist, können wir nicht unterstützen. Die Notwendigkeiten, insbesondere in der Klimapolitik, müssen das politische Handeln der Landesregierung bestimmen. Dafür werden wir auch nach der Landtagswahl eintreten.“

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