Hand in Hand gegen Rechts – Aktionswoche der Grünen Jugend Schleswig-Holstein

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Täglich erreichen uns neue Meldungen zu rechtsextremistisch motivierten Straftaten und Diskriminierungen. Dass eine rechtsextreme Terrorzelle über 10 Jahre unentdeckt in Deutschland morden konnte, ist ein beschämendes Zeugnis für Justiz, Politik und die Zivilgesellschaft. Dass jahrelang von den sogenannten „Döner-Morden“ die Rede war und hinter der Gewalt Täter mit ausländischem Hintergrund vermutet wurden zeigt, wie tief ausländerfeindliche Ressentiments und Vorurteile in der Bevölkerung verankert sind. Es scheint, als sei die deutsche Justiz jahrelang auf dem rechten Auge blind gewesen.

Die GRÜNE JUGEND Schleswig-Holstein will deshalb in der Woche vor Weihnachten ein Zeichen setzen gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Denn rechtsextreme Gewalttaten dürfen nicht verdrängt und vergessen werden, sondern müssen immer wieder thematisiert werden.

Wir wollen Auffallen, Aufwecken, Aufklären! Im Rahmen einer bunten antifaschistischen Kampagnenwoche der GRÜNEN JUGEND SH wird es in Städten in Schleswig-Holstein vom 19.12.2011 bis zum 24.12.2011 Infostände und interaktive Aktionen geben.
Gemeinsam wollen wir ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen!

Termine für die Anti-Rechts-Aktionen:

Montag, 19.12.2011:

– um 15h, Kiel: Holstenstraße

 

Dienstag, 20.12.2011:

um 15h, Lübeck: Klingberg – mit Catharina Nies (GJ Landesvorstand)

– um 15h, Mölln: Bauplatz, Hauptstraßemit Rasmus Andresen (MdL)

– um 17h, Rendsburg: Schiffsbrückenplatz

 

Mittwoch, 21.12.2011:

– um 15h Eckernförde – mit Catharina Nies

 

Donnerstag, 22.12.2011

– um 15h Flensburg: Südermarkt – mit Catharina Nies und Rasmus Andresen

 

Begleitet werden die Aktionen von Catharina Nies (GJ Landesvorstand) und Rasmus Andresen (MdL).

 

Catharina Nies erklärt:

Um Rassismus effektiv zu begegnen reicht das Diskriminierungsverbot im AGG bei weitem nicht nicht aus – darüber hinaus brauchen wir positive Maßnahmen. Wir müssen endlich strukturelle Ungleichheiten im Bildungssystem und auf dem Arbeitsmarkt ausgleichen, um über Generationen hinweg gewachsenes rechtes Gedankengut in der Gesellschaft zu bekämpfen und Chancengleichheit unabhängig von Herkunft, Religion und Hautfarbe zu schaffen!“

Rasmus Andresen ergänzt:

Nach den fürchterlichen Anschlägen am 22. Juli in Oslo und auf der Insel Uttöya war für mich bewundernswert, welche entschlossene radikaldemokratische Antwort die norwegische Politik und Zivilgesellschaft gefunden hat. In Gesprächen vor Ort konnten meine Landtagskollegin Luise Amtsberg und ich uns davon überzeugen. Mit einer ähnlichen Entschlossenheit müssen wir den Kampf gegen Rechts in Schleswig-Holstein aufnehmen.“

 

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