Junggrüne Anträge zum Wahlprogramm der GRÜNEN

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PRESSEMITTEILUNG

GRÜNE JUGEND Schleswig-Holstein
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Zum Landesparteitag von Bündnis90/Die Grünen am kommenden Wochenende erklärt Lydia Rudow (Landesvorsitzende GRÜNE JUGEND SH):

„Der Landesparteitag in Neumünster ist der Abschluss eines langen Programmprozesses. Wir als Grüne Jugend haben diesen Schritt für uns bereits gemacht: Auf der Landesmitgliederversammlung am 1. Oktober haben wir unseren „Politischen Fahrplan“ verabschiedet. Es war uns wichtig, zunächst eigene Positionen und Visionen für die Zukunft von Schleswig-Holstein zu entwickeln und uns erst dann im zweiten Schritt mit dem Landtagswahlprogramm der Grünen auseinanderzusetzen. Nun geht es darum, möglichst viele unserer Vorstellungen durch Änderungsanträge in das Grüne Programm einzubringen.“

Die GRÜNE JUGEND SH fordert unter anderem, die demographische Rendite komplett und ohne Einschränkungen im Bildungssystem zu belassen.
Dazu erklärt Tilmann Schade (Landesvorsitzender GRÜNE JUGEND SH):

„Die Bildungslandschaft in Schleswig-Holstein zu gestalten ist zentrale Aufgabe in der kommenden Legislaturperiode. Daher muss die Finanzierung der Bildungseinrichtungen im Land langfristig geplant werden. Die finanziellen Gewinne, die durch den demographisch Wandel im Bildungssystem anfallen, müssen komplett im Bildungssystem bleiben.
Auf dem Parteitag müssen wir ein klares Bekenntnis zu den dringend notwendigen Investitionen ablegen. Wir dürfen uns nicht hinter der Schuldenbremse verstecken, sondern zeigen, dass auch unter den gegebenen Umständen zukunftsgerichtete Projekte möglich sind.“

Großen Finanzierungbedarf gibt es beispielsweise im Bereich der Kinderbetreuung. Frühkindliche Bildung gilt als eine der Hauptvoraussetzungen für eine chancengerechte Gesellschaft. Daher fordert die GRÜNE JUGEND SH ein Ausweitung der Schulpflicht auf das letzte Kita-Jahr.
Dazu Lydia Rudow:

„Die Bundesregierung geht genau den falschen Weg: Anstatt Eltern Geld zu zahlen, wenn sie ihre Kinder nicht in die Kita schicken, fordern wir die Einführung einer einjährigen Kitapflicht. Denn Kitas sind mehr als nur Kinderbetreuungseinrichtungen – sie sind Bildungsorte. Wir wollen, dass alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft bereits vor Schulbeginn Sprach- und Sozialkompetenz erwerben. Durch ein verpflichtendes Kita-Jahr würden wir einem Bildungssystem, bei dem nicht mehr das Elternhaus über den Erfolg eines Kindes entscheidet, einen Schritt näher kommen. Sobald es finanziellen Spielraum ist, fordert die GRÜNE JUGEND SH daher die Einführung eines beitragsfreien, verpflichtenden Kita-Jahres.“

Zum Schul- und Berufsalltag gehört ein sättigendes Mittagessen. Doch in vielen Kantinen und Mensen gibt es immer noch nur ein Hauptgericht. Für Vegetarier_innen, Veganer_innen oder Menschen mit Unverträglichkeiten oder Allergien bleibt da kein Platz. Daher fordert die GRÜNE JUGEND SH, dass in allen Kantinen in öffentlicher Hand sowie in den Schul- und Universitätsmensen mindestens ein veganes Essen angeboten wird.
Dazu Lydia Rudow:

„Es ist erwiesen, dass der zu hohe Fleischkonsum zum Klimawandel beiträgt, zu Wasserknappheit und Hunger in anderen Ländern führt und außerdem auch gesundheitliche Risiken mit sich bringt. Doch auch vegetarische Produkte wie beispielsweise Käse haben eine schlechte CO2-Bilanz. Außerdem gibt es immer mehr Menschen, die eine Lactose-Intoleranz haben oder eine Allergie gegen Hühner- oder Milcheiweiß. Veganes Essen ist daher der beste Kompromiss als Alternative zu einem Fleisch-Gericht.“

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