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Zur Entscheidung der Lübecker Bürgerschaft, das Gelände des Bornkamp nicht an die Stadt zu verkaufen, um dort eine Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete zu erbauen, sagt der Sprecher der Grünen Jugend Schleswig-Holstein, Lasse Petersdotter:

Nun sind nach der beschämenden Entscheidung der Lübecker Bürgerschaft bereits einige Tage ins Land gegangen. Viele Ratsherren und Ratsfrauen gehen jetzt in die letzte Planung ihres Sommerurlaubs über. Der Wunsch nach einer ruhigen Sommerpause ist nachvollziehbar, wurde man doch in den vergangenen Monaten von einer Horde Gutverdienender Eigenheimbesitzer*innen vor sich her gescheucht.

Die Mitglieder der Bürgerschaft sollten sich für die hinterlassene Asche schämen! Ohne einen Plan B vorweisen zu können hat man das Konzept der Landesregierung mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt. Auch die Grüne Fraktion hat leider kein Rückgrat gezeigt. In Lübeck wurde ein humanitärer Lösungsansatz verhindert oder bestenfalls verzögert. In der aktuellen geopolitischen Situation ist das absolut verantwortungslos.

Es darf keine Ruhe nach dem Sturm geben. Die Lübecker Bürgerschaft sollte sich jetzt nicht in den Urlaub entlassen, sondern muss sich auf den Hosenboden setzen um am besten gestern statt heute ein seriöses Konzept für die Erstaufnahmeeinrichtungen vorzulegen!

Dazu ergänzt die Sprecherin der Grünen Jugend Schleswig-Holstein, Denise Loop:
Das Ziel, kleinere Einrichtungen zu schaffen ist nachvollziehbar, geht allerdings vollkommen an der aktuellen Situation vorbei. Die Entscheidung der Lübecker Bürgerschaft geht zulasten der Geflüchteten, die auf die Erstaufnahmeeinrichtungen angewiesen sind. Zusätzlich dazu wurde durch diese Entscheidung auch die Diskussionsgrundlage für die Unterbringung von Geflüchteten an anderen Standorten verändert. Eine Willkommenskultur sieht für uns anders aus.  Wir brauchen schnelle Lösungen und keine Strukturdebatten!

PM-GJSH-Bornkamp

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