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Im vergangenen Jahrhundert wurden neue technologische Durchbrüche häufig bewusst zur Unterstützung rassistischer Strukturen und Denkmuster missbraucht. Heute dürfen wir uns leider noch keineswegs davon freisprechen. Denn noch heute
werden moderne Algorithmen und Künstliche Intelligenzen auf den Markt gebracht, die keineswegs frei von rassistischen Mustern sind.

Dabei wird die Technik häufig als etwas Neutrales begriffen. Mit diesem
Denkmuster muss gebrochen werden und es müssen Richtlinien eingeführt werden,
die die Entwicklung und Benutzung von Algorithmen mit rassistischen Strukturen
unterbinden.

Das Motto dabei muss ganz klar sein: Die Einführung von Algorithmen und KI darf nicht auf dem Rücken von Menschen durchgeführt werden, die nicht dem Bild der Mehrheitsgesellschaft entsprechen. Um dies zu gewährleisten müssen folgende Punkte unbedingt eingeführt werden:

  1. Förderung und Integration (-> Awareness-Bildung) des Themas als
    verpflichtendes Unterrichtsfach in technischen Ausbildungen und
    Studiengängen. Ein Schwerpunkt dabei muss die lange Geschichte des
    Datenrassismus sein, um Entwicklung von Tests, die neue Algorithmen, KIs und Techniken bestehen müssen, um Diskriminierung, Rassismus, etc. ausschließen zu können, bevor diese zur Anwendung kommen. Diese sollten durch Expertengremien, welche die Vielfalt unserer Gesellschaft wiederspiegeln, entwickelt und überprüft werden.
  2. Datensätze müssen vielfältig und divers gestaltet werden und die gesamte
    Gesellschaft repräsentieren. Dazu müssen entsprechende Kriterienkataloge
    erarbeitet werden, um die Data Gap zu schließen.
  3. Auch die Implikationen von Techniken müssen von Anfang der Entwicklung an hinterfragt werden. Verallgemeinerungen von Datensätzen haben sonst häufig das zur Folge, was als „Racial Profiling“ bekannt ist.

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